Backlinks.
Aktualisiert am · Auch: Rückverweise, eingehende Links, Inbound Links
Links sind seit den Anfängen von Google ein zentrales Signal: Eine Seite, auf die viele relevante Quellen verweisen, gilt als bedeutsamer. Google nutzt Links laut Search Central außerdem, um neue Seiten zu finden – dafür müssen Links als <a href>-Element crawlbar sein.
Warum ist das wichtig?
Backlinks wirken über Rankings, aber auch über Bekanntheit. Für lokale Ergebnisse nennt Google ausdrücklich, dass die Zahl der Websites, die auf ein Unternehmen verlinken, in die Bekanntheit („Prominence“) einfließt. Für KI-Systeme ist der Effekt indirekter: Erwähnungen in Fachmedien, Verbänden und Verzeichnissen machen eine Marke als Entität bekannt und liefern zusätzliche Quellen, aus denen KI-Antworten schöpfen – auch ohne Link.
Was Google ausschließt: Links kaufen oder verkaufen, um Rankings zu beeinflussen, übertriebener Linktausch, automatisierte Linkprogramme und Links in Gastbeiträgen ohne Kennzeichnung. Bezahlte Links sollten mit rel="sponsored" oder rel="nofollow" markiert sein (Spamrichtlinien).
Beispiel
Ein hypothetischer Hersteller von Hebebühnen für Kfz-Werkstätten hat kaum Backlinks. Statt Links zu kaufen, veröffentlicht er eine Übersicht zu den Prüfpflichten für Hebebühnen mit Verweis auf die einschlägigen Vorschriften. Ein Branchenportal und zwei Innungen verlinken die Übersicht als Hilfestellung für ihre Mitglieder. Diese drei redaktionellen Links aus relevanten Quellen sind wertvoller als hundert Einträge in beliebigen Linkverzeichnissen.
Abgrenzung
| Linktyp | Bewertung |
|---|---|
| Redaktioneller Link aus Fachquelle | Wertvoll |
| Verzeichniseintrag in relevantem Branchenverzeichnis | Nützlich, vor allem für Konsistenz der Unternehmensdaten |
| Gekaufter Link ohne Kennzeichnung | Verstoß gegen Googles Spamrichtlinien |
| Interner Link | Kein Backlink, aber wichtig für Struktur und Crawling |