KI-Modus.
Google AI Mode
Aktualisiert am · Auch: AI Mode, Google AI Mode
Nutzer erreichen den KI-Modus über die Google-Startseite, einen eigenen Tab in den Suchergebnissen oder die Google-App für Android und iOS. Eingaben sind per Text, Sprache und Kamera möglich. In der Schweiz ist der KI-Modus laut Google auf Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar.
Warum ist das wichtig?
Der KI-Modus ist für mehrteilige Fragen gebaut – genau die Art Recherche, die B2B-Einkäufer betreiben: Anforderungen klären, Optionen vergleichen, Anbieter eingrenzen. Statt zehn Suchanfragen stellt der Nutzer eine Frage und vertieft im Dialog.
Für Unternehmen heißt das: Ihre Seiten werden nicht mehr nur für eine Suchanfrage bewertet, sondern für viele Teilfragen, die Google per Query Fan-out selbst bildet. Laut Google gelten für den KI-Modus dieselben Voraussetzungen wie für KI-Übersichten: Die Seite muss indexiert und für Snippets zugelassen sein. Klicks aus dem KI-Modus erscheinen in der Search Console im Suchtyp „Web“, nicht separat.
Beispiel
Eine Einkäuferin eines mittelständischen Lebensmittelherstellers fragt im KI-Modus: „Welche Etikettendrucker eignen sich für Tiefkühlverpackungen, und worauf muss ich bei der Lebensmittelkennzeichnung achten?“ Google zerlegt die Frage etwa in Teilfragen zu Temperaturbeständigkeit, Druckverfahren und Kennzeichnungspflichten. Ein hypothetischer Druckerhersteller, der auf seiner Website eine Seite zur Kältebeständigkeit seiner Etiketten mit konkreten Temperaturangaben hat, kann für genau diese Teilfrage als Quelle erscheinen – auch wenn er für die Gesamtfrage nicht rankt.
Abgrenzung
Die KI-Übersichten erscheinen automatisch über den normalen Ergebnissen und liefern eine einmalige Antwort. Der KI-Modus wird vom Nutzer bewusst aufgerufen, ersetzt die Ergebnisliste weitgehend durch eine Antwort und erlaubt Folgefragen. Beide verstärken den Trend zur Zero-Click-Suche.